Lebendig sein heißt lebenslang Lernen

DoidgeNeustartDas menschliche Gehirn besitzt lebenslang die Fähigkeit seine Struktur durch Aktivität zu verändern. Lange glaubte man in der Wissenschaft, dass sich das Gehirn nach Ausreifen etwa Mitte 20 nur noch in eine Richtung entwickelt: abwärts. Doch auch heute ist noch weitgehend unbekannt, dass das Gehirn wie jeder andere Muskel trainiert werden kann.

Norman Doidges Geschichten über die Reparaturmechanismen des Gehirns sind faszinierend anschaulich und wurden prämiiert als das beste Sachbuch aller Zeiten über das Gehirn.
Es sind spannende Berichte über Menschen mit gravierenden Einschränkungen: Schlaganfallpatienten, die lernten ihre gelähmten Körperteile wieder zu gebrauchen, indem ihre „guten“ Hände mit Fäustlingen stillgelegt wurden. Menschen mit unterentwickelten Gehirnarealen, die lernten ihre Defizite über andere Gehirnteile zu kompensieren. Eine Frau, die von Geburt an nur über eine voll entwickelte Gehirnhälfte verfügt, lernte damit alle Funktionen eines vollwertigen Gehirns zu nutzen. Lebendig sein heißt lebenslang Lernen weiterlesen

Achtsamkeit und Meditation verändern das Gehirn

KingslandJahrtausendealte Methoden, die unseren unruhigen, wandernden Geist zur Ruhe und uns damit zufriedener machen sollen: Meditation und Achtsamkeit, wie sie der Buddhismus lehrt, sind in unserer reizüberladenen Welt ein Ansatz, zumindest zeitweise die Kontrolle über Gedanken und Gefühle zu bekommen. Neurowissenschaftler forschen seit den 80er Jahren inwiefern uns die Neuroplastizität nutzen kann: die Fähigkeit des Gehirns, sich durch neue Erfahrungen und Lernprozesse strukturell zu verändern, indem es neue synaptische Verbindungen zwischen den Nervenzellen herstellt. So wie wir in der Lage sind, krankheitsfördernde biochemische Prozesse nur durch Gedanken auszulösen, sollte es auch möglich sein, das Erleben von Glück zu fördern. Zahlreiche Forschungen beschäftigen sich damit. Achtsamkeit und Meditation verändern das Gehirn weiterlesen

Wie das Glück im Gehirn entsteht

GluecksgefuehleGlücksgefühle gibt es nicht, damit es uns gut geht und wir uns wohlfühlen, sie haben vielmehr einen evolutionären Hintergrund. Glücksgefühle waren und sind für die Weiter- und Höherentwicklung unseres Gehirns Voraussetzung. Sie entstehen in der Erwartung einer Belohnung, in der Steinzeit war das sicher die Aussicht auf etwas Nahrhaftes zu essen oder eine sichere Höhle. Im Gehirn löst diese Vorfreude die Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin aus, der eine ganze Kaskade weiterer glücklich machender Stoffe anstößt: Serotonin, endogene Opioide, Oxytocin und mehr. Unser Steinzeitgehirn ist darauf programmiert diese Glücksgefühle immer wieder anzustreben und erleben zu wollen für mehr und bessere Nahrung, bessere Lebensbedingungen und mehr Lebensqualität. Es motiviert zu neuen Anstrengungen und ist die Basis für Lernen und Veränderung. Wie das Glück im Gehirn entsteht weiterlesen

Ein Leben in Geschichten

ThichWunderschöne 1-2 seitige Geschichten und Anekdoten illustrieren Thich Nhat Hanhs Wirken besser als eine Biografie das tun könnte. Es sind Gute-Nacht-Geschichten für Erwachsene: besinnlich, heiter, nachdenklich und inspirierend.

Achtsam eine Mandarine essen oder achtsam Tee trinken, aus der Technik wird eine teilbare Erfahrung. Die Bedeutung von Achtsamkeit an Hand von Geschichten aus dem Vietnam seiner Kindheit, die Zeit im Exil, der Aufbau seines Klosters in Frankreich, seine Begegnungen, das nahende Ende seines Lebens: Thich Nhat Hanh lebt das, was er lehrt und ist heute neben dem Dalai Lama der bedeutendste und bekannteste Vertreter des Buddhismus. Ein Leben in Geschichten weiterlesen

Leben jenseits des Egos heißt glücklich leben

GounelleSchatzDie erfolgreiche Marketingleiterin Alice versucht, ihrem unglücklichen Jugendfreund, dem Priester einer kleinen französischen Stadt zu helfen, die klägliche Schar seiner Schäfchen zu vergrößern. Wie bei jedem Projekt beschäftigt sie sich intensiv mit dem Produkt, in diesem Fall also mit der Bibel, und mit der Zielgruppe, die es zu erreichen gilt. Ihre in kirchlichen Kreisen unüblichen Methoden aus Psychologie und Coaching führen zum Erfolg, so dass sich vor dem Beichtstuhl lange Schlangen bilden. Die unkonventionellen Methoden rufen aber schnell Neider auf den Plan, so dass der Bischof eingreift. Leben jenseits des Egos heißt glücklich leben weiterlesen

Irren bleibt menschlich

BeckIrrenDie größte Schwäche des Gehirns ist auch seine größte Stärke: es ist kein Schubladensystem, sondern es arbeitet in komplexen Beziehungsmustern. Es ermöglicht somit eine lebenslange Erweiterung und Integration des Wissens und eine Kreativität wie sie ein Elektronenhirn niemals wird leisten können. Es kann Zusammenhänge herstellen, wo in der Vergangenheit keine waren. Irren bleibt menschlich weiterlesen

Im Flow mehr erreichen

mindflowIm Zeitalter der Selbstoptimierung rennen zielorientierte Menschen hohen eigenen und fremden Zielen hinterher und erschöpfen dabei ihre Energie in höherem Maße als notwendig. Das Konzept des Mindflow wendet sich von der Verbissenheit der Zielorientierung ab und fördert das Erreichen eines höheren Energieniveaus. Auch negative Gefühle erfahren eine neue Form von Verständnis: Da Aggression und Wut Formen von Energie sind, können eigene negative Gefühle ebenso wie die von Anderen zum Aufbau eines höheren Energieniveaus verwendet werden.

Der Coach Tom Mögele hat, basierend auf eigenen Erfahrungen, ein Konzept entwickelt, das in kleinem Format mit weniger als 150 Seiten auskommt. Selbst der Dalai Lama zeigte Tom Mögele seine Wertschätzung, indem er ihm und seinem Buch im April 2017 für die spirituelle Herangehensweise seinen Segen erteilte. Im Flow mehr erreichen weiterlesen

Gibt es einen Genpool der Menschheit?

muldashevBemerkenswert an diesem Buch ist zunächst der Autor: Ernst Muldashew ist ein international renommierter Wissenschaftler und russischer Augenarzt, hat 500 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, hält 60 Patente und führt jährlich rund 400 Operationen durch. Im Westen ist er durch seine Erfolge in der regenerativen Augenchirurgie bekannt geworden – ein ernstzunehmender Wissenschaftler also, der sich mit einem auch in Russland nicht gerade karrierefreundlichen „esoterischen“ Thema beschäftigt.

Während seiner Forschungen über die Augengeometrie seiner Patienten berechnete Muldashew das idealtypische Auge mit dem Ziel, die Qualität der Transplantationen weiter zu verbessern. Dabei stellte er zu seiner Verblüffung die Übereinstimmung dieses idealtypischen Auges mit den auf vielen tibetischen Tempeln dargestellten Augen fest. Sollte der Ursprung der Menschheit in Tibet liegen? Gibt es einen Genpool der Menschheit? weiterlesen

Realität ist nur eine Möglichkeit aus einer Vielzahl

eswerdeLichtDas über Jahrhunderte entstandene Verhältnis von Wissenschaft und Religion hat unsere Kultur stark geprägt. Mit der Inquisition entstand fast zwangsläufig eine Trennung von Wissenschaft und Religion, ein Dualismus mit dem Ursache-Wirkungs-Prinzip des späteren Newtonschen Weltbildes. Daran haben weder Einsteins Relativitätstheorie noch die Quantenphysik etwas geändert. Wir profitieren von den Entwicklungen im Bereich der technischen Innovationen, das Denken aber ist unverändert. Realität ist nur eine Möglichkeit aus einer Vielzahl weiterlesen

Kohärenz aus dem Quantenfeld

nullpunktfeldAuf der Ebene der Materie sind Menschen das Ergebnis von biochemischen Prozessen, die über Krankheit und Gesundheit entscheiden. Die Quantenphysik stellt für die meisten digitalen und technischen Innovationen unserer Zeit die Grundlage dar. In den letzten Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler vermehrt mit den Auswirkungen, die das Quantenfeld auf den Menschen hat.
„Menschliche Wesen und alle Lebewesen sind energetische Einheiten in einem Feld aus Energie, verbunden mit allem und jedem auf der Welt.“

Prägend für unsere Vorstellungen ist unverändert das Newtonsche Weltbild von Ursache und Wirkung, wonach alle Lebewesen getrennt und unabhängig existieren. Darauf, dass Menschen wie Maschinen funktionieren, basiert unsere westliche Medizin. Kohärenz aus dem Quantenfeld weiterlesen