Realität ist nur eine Möglichkeit aus einer Vielzahl

eswerdeLichtDas über Jahrhunderte entstandene Verhältnis von Wissenschaft und Religion hat unsere Kultur stark geprägt. Mit der Inquisition entstand fast zwangsläufig eine Trennung von Wissenschaft und Religion, ein Dualismus mit dem Ursache-Wirkungs-Prinzip des späteren Newtonschen Weltbildes. Daran haben weder Einsteins Relativitätstheorie noch die Quantenphysik etwas geändert. Wir profitieren von den Entwicklungen im Bereich der technischen Innovationen, das Denken aber ist unverändert. Realität ist nur eine Möglichkeit aus einer Vielzahl weiterlesen

Kohärenz aus dem Quantenfeld

nullpunktfeldAuf der Ebene der Materie sind Menschen das Ergebnis von biochemischen Prozessen, die über Krankheit und Gesundheit entscheiden. Die Quantenphysik stellt für die meisten digitalen und technischen Innovationen unserer Zeit die Grundlage dar. In den letzten Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler vermehrt mit den Auswirkungen, die das Quantenfeld auf den Menschen hat.
„Menschliche Wesen und alle Lebewesen sind energetische Einheiten in einem Feld aus Energie, verbunden mit allem und jedem auf der Welt.“

Prägend für unsere Vorstellungen ist unverändert das Newtonsche Weltbild von Ursache und Wirkung, wonach alle Lebewesen getrennt und unabhängig existieren. Darauf, dass Menschen wie Maschinen funktionieren, basiert unsere westliche Medizin. Kohärenz aus dem Quantenfeld weiterlesen

Melatonin: Wunderhormon für gesundes Altern

MelatoninJeder Zweite über 65-jährige ist von einer altersbedingten Schlafstörung betroffen. Ursache dafür ist eine zu geringe oder komplett ausgefallene Produktion des Schlafhormons Melatonin in der Zirbeldrüse. Diese liegt außerhalb der Blut-Hirn-Schranke und ist daher ungeschützt und anfällig für die Wirkungen von Schwermetallen und Umweltgiften. (siehe auch Alterung als Mangelzustand)

Der Rückgang von Melatonin ist mit eine Ursache für den im Alter gleichzeitig steigenden Cortisolspiegel. In der Folge lässt dann auch die Produktion anderer „Glückshormone“ nach wie z.B. Serotonin, das, als Vorstufe von Melatonin, zu einem weiteren Rückgang von Melatonin führt. So führt Schlafentzug zu weiterem Schlafentzug, ein Teufelskreis. Melatonin: Wunderhormon für gesundes Altern weiterlesen

Hormone und Neurotransmitter: Basis für Ihr Wohlbefinden

gottfriedHormonkurDas wichtigste Hormon des Körpers ist Cortisol, das nicht nur an unpassenden Stellen für Stress sorgt, sondern vor allem unser Überleben sichert mit schnellen automatisch ablaufenden Reaktionen. Die Wechselwirkungen zwischen den Sexualhormonen und Cortisol sind Ärzten wenig vertraut, obwohl die meisten Menschen mittleren Alters mit dem Rückgang der Sexualhormone einen gleichzeitig steigenden Cortisolspiegel haben, der den gesamten Körper und das Gehirn belastet. Hormone und Neurotransmitter: Basis für Ihr Wohlbefinden weiterlesen

Meditation: für einen gelassenen Umgang mit dem Ego

SingerSelbstMentales Training von Achtsamkeit und Meditation wird heute vielfach praktiziert. Es handelt sich dabei weniger um einen Akt der Selbstbezogenheit oder Selbstoptimierung, vielmehr werden gerade die mit dem eigenen Ego verbundenen emotionalen Zustände gelassener betrachtet. Es erfolgt dabei eine Weitung des Fokus von sich selbst auf Andere.

Meditation ist ein sehr aktiver Prozess, mit dem es gelingt, erwünschte neue mentale Zustände zu lernen und einzuüben. Zu Beginn der Meditationspraxis, wenn diese neuen Gedanken und Gefühle noch wenig vertraut sind, bleiben sie auf das Training begrenzt. Wie bei jeder Art des Lernens verändert sich dieses mit der Praxis vom deklarativen und bewussten hin zum impliziten und unbewussten Lernen. Es ist wie beim Autofahren: Zu Beginn denken Sie noch über jede einzelne Bewegung nach, mit der Zeit fahren Sie ohne darüber nachzudenken. Die Veränderung der inneren Haltung wie sie in der Meditation geübt wird, geht mit der Zeit ebenfalls in unser automatisches Verhalten und unseren Lebensalltag über. Meditation: für einen gelassenen Umgang mit dem Ego weiterlesen

Gesundheit- ein lebenslanges Projekt

SporkGesundheitDer Lebensstil unserer Eltern und Großeltern prägt uns noch vor unserer Geburt in Form epigenetischer Einflüsse, die auf unsere Gene wirken. Bereits vor der Geburt entsteht durch die Impulse des Mutterhirns unser Stressverarbeitungssystem, das bestimmt wie schnell und heftig wir später auf Stressoren reagieren. Das Bindungsverhalten und die Fürsorge der wichtigsten Bezugsperson ist entscheidend für die beruhigenden Anteile in unserem Leben, für unsere Fähigkeit Stressreaktionen wieder zurückzufahren. Teils bereits vor der Geburt, spätestens aber mit dem Ende des 2.Lebensjahres steht fest, ob wir zu den Glückskindern in der Lotterie des Lebens gehören. Wenn bis dahin die positiven Erfahrungen überwiegen, ist die Basis für ein Leben mit hoher Lebensqualität gegeben. Gesundheit- ein lebenslanges Projekt weiterlesen

Alterung als Mangelzustand

bionischeRegenerationKann der Alterungsprozess durch Antioxidantien, Vitamine oder durch Telomerase aufgehalten werden? Sowohl freie Radikale als auch die Verkürzung der Telomere ebenso wie die Unterversorgung der Mitochondrien (Zellkraftwerke) sind mit dem Altern verbunden. Neuere Studien zeigen aber, dass eine einfache Substitution des Mangels nicht immer angebracht ist. Denn: was für eine gesunde Zelle gut ist, ist auch wachstumsfördernd für eine entartete (Krebs-) Zelle.

Ulrich Warnke ist unter Wissenschaftlern sehr umstritten. Herausragende mir bekannte ganzheitliche Mediziner hingegen halten ihn auf seinem Spezialgebiet der Biomedizin für wegweisend. Er beschreibt die Faktoren, die zur Alterung führen und die Substanzen, die diesen Prozess verlangsamen können. Für unzählige Vitamine und Mineralstoffe erläutert er die komplexe Wirkung auf die Stoffwechselvorgänge im Körper, was durch die Komplexität deren Substitution nicht einfach macht. Alterung als Mangelzustand weiterlesen

Yoga: Herzöffnung statt Selbstoptimierung

yogaverbundenheitIm Westen wird der Yoga vor allem mit seinen körperlichen Aspekten über die Asanas praktiziert. Nicht wenige der angehenden Yogis und Yoginis haben dabei ihre Mühe mit den „Herz öffnenden“ Asanas, denn diese wirken nicht nur auf der körperlichen Ebene, sondern sprechen die spirituellen und energetischen Aspekte an. „Wir erkennen dann, dass wir nicht einen Körper haben, sondern dass wir dieser Körper sind.“

Die Quellen des Yoga-Sutra beschreiben als Ziel der Yoga-Praxis eine nachhaltige Ruhe und Klarheit des Geistes. Die Essenz des Yoga aber ist die Verbundenheit aller Wesen wie auch die Neurowissenschaften die Relevanz des Gehirns als soziales Organ nachweisen. Eine Yogapraxis, die auf Selbsterforschung und Selbsterweiterung ausgerichtet ist, die die Verbindung zu anderen Menschen in den Mittelpunkt stellt, die Mitgefühl wie auch Selbstmitgefühl fördert, steht in Übereinstimmung mit den alten Quelltexten des Yoga, der Gehirnforschung und der ganzheitlichen Medizin: es gibt keine Trennung von Körper und Geist. Wir sind das, was wir denken und leben. Yoga: Herzöffnung statt Selbstoptimierung weiterlesen

Heilung ist möglich

SelbstheilungscodeEin Heilungsansatz, der sich nur auf die Behandlung der körperlichen Symptome beschränkt, greift deutlich zu kurz, dies gilt für die Schulmedizin genauso wie für alternative Heilverfahren. Die enorme Komplexität, die den Menschen ausmacht, bedarf der Berücksichtigung unserer Motivation, unserer Emotionen, unseres Verhaltens, unserer Umwelt und aller anderen Faktoren, die unser Leben ausmachen. „Der Selbstheilungscode“ klingt nach einem der vielen austauschbaren Ratgeber, beschreibt aber exzellent die Bausteine, mittels derer wir unsere Gesundheit beeinflussen und erhalten bzw. Beschwerden lindern können: Heilung ist möglich weiterlesen

Gesunde Telomere für ein langes gesundes Leben

entschlüsselungEin wenig Fachchinesisch zu Beginn ist notwendig: Telomere sind die Endkappen unserer Chromosome in den Zellen, deren DNS aus zahlreichen Basenpaaren besteht. Mit jeder Zellteilung verkürzen sich die Telomere, weil sie ein Basenpaar für den Schutz der Endkappen der neuen Zelle abgeben müssen. Im Laufe des Lebens werden die Telomere daher immer kürzer, bis sie das Signal geben, mit der Zellteilung aufzuhören. Damit hat der Alterungsprozess begonnen.

In welchem Maße und wie schnell wir altern, hängt von der Gesundheit bzw. der Länge der Telomere ab- sagt die Professorin für Biologie und Physiologie Elizabeth Blackburn, die für die Telomer-Forschung 2009 den Nobelpreis erhielt. Mit der Psychologieprofessorin Elissa Epel hat sie ein Konzept entwickelt, das auf die Regeneration der Telomere durch das Enzym Telomerase setzt. Dieses Enzym ist in der Lage, die Telomere wieder zu verlängern und somit den Alterungsprozess aufzuhalten und teilweise rückgängig zu machen. Mehr von dem Enzym und längere Telomere fördern die Gesundheit, kurze Telomere und wenig Telomerase hingegen beschleunigen den Alterungsprozess. Gesunde Telomere für ein langes gesundes Leben weiterlesen