Hormone und Neurotransmitter: Basis für Ihr Wohlbefinden

gottfriedHormonkurDas wichtigste Hormon des Körpers ist Cortisol, das nicht nur an unpassenden Stellen für Stress sorgt, sondern vor allem unser Überleben sichert mit schnellen automatisch ablaufenden Reaktionen. Die Wechselwirkungen zwischen den Sexualhormonen und Cortisol sind Ärzten wenig vertraut, obwohl die meisten Menschen mittleren Alters mit dem Rückgang der Sexualhormone einen gleichzeitig steigenden Cortisolspiegel haben, der den gesamten Körper und das Gehirn belastet. Hormone und Neurotransmitter: Basis für Ihr Wohlbefinden weiterlesen

Heilung ist möglich

SelbstheilungscodeEin Heilungsansatz, der sich nur auf die Behandlung der körperlichen Symptome beschränkt, greift deutlich zu kurz, dies gilt für die Schulmedizin genauso wie für alternative Heilverfahren. Die enorme Komplexität, die den Menschen ausmacht, bedarf der Berücksichtigung unserer Motivation, unserer Emotionen, unseres Verhaltens, unserer Umwelt und aller anderen Faktoren, die unser Leben ausmachen. „Der Selbstheilungscode“ klingt nach einem der vielen austauschbaren Ratgeber, beschreibt aber exzellent die Bausteine, mittels derer wir unsere Gesundheit beeinflussen und erhalten bzw. Beschwerden lindern können: Heilung ist möglich weiterlesen

Gesunde Telomere für ein langes gesundes Leben

entschlüsselungEin wenig Fachchinesisch zu Beginn ist notwendig: Telomere sind die Endkappen unserer Chromosome in den Zellen, deren DNS aus zahlreichen Basenpaaren besteht. Mit jeder Zellteilung verkürzen sich die Telomere, weil sie ein Basenpaar für den Schutz der Endkappen der neuen Zelle abgeben müssen. Im Laufe des Lebens werden die Telomere daher immer kürzer, bis sie das Signal geben, mit der Zellteilung aufzuhören. Damit hat der Alterungsprozess begonnen.

In welchem Maße und wie schnell wir altern, hängt von der Gesundheit bzw. der Länge der Telomere ab- sagt die Professorin für Biologie und Physiologie Elizabeth Blackburn, die für die Telomer-Forschung 2009 den Nobelpreis erhielt. Mit der Psychologieprofessorin Elissa Epel hat sie ein Konzept entwickelt, das auf die Regeneration der Telomere durch das Enzym Telomerase setzt. Dieses Enzym ist in der Lage, die Telomere wieder zu verlängern und somit den Alterungsprozess aufzuhalten und teilweise rückgängig zu machen. Mehr von dem Enzym und längere Telomere fördern die Gesundheit, kurze Telomere und wenig Telomerase hingegen beschleunigen den Alterungsprozess. Gesunde Telomere für ein langes gesundes Leben weiterlesen

Warum wir fühlen wie wir fühlen

warumwirfühlenDenken und Fühlen sind in unserem Gehirn keineswegs getrennt. Tatsächlich ist ein Denken ohne Gefühle überhaupt nicht möglich und auch unser Grosshirn, dem wir das kognitive Denken zuschreiben, enthält emotionale Strukturen bzw. wird von solchen beeinflusst.
Warum gehen Menschen so unterschiedlich mit Stress-auslösenden Situationen um? Warum gibt es Menschen, die sich schnell auch aus schwierigsten Lebenssituationen befreien und Andere, die daran verzweifeln wollen? Warum wir fühlen wie wir fühlen weiterlesen

Wie Achtsamkeit das Gehirn verändert

denkenbuddhaWeil sich unser Gehirn auf alles das konzentriert, was unser Überleben gefährden könnte, haben wir besondere Sensoren für negative und potenziell gefährliche Situationen entwickelt. So werden angstbesetzte Erfahrungen im limbischen System besonders gut gesichert und jeder neue Impuls auf solche vorhandenen Erfahrungen überprüft.

Für negative Erfahrungen gilt daher das Klett-Prinzip, sie bleiben gut haften. Da diese besonders wichtig sind und unser Gehirn nicht dafür zuständig ist, dass wir glücklich sind, entwickeln die meisten Menschen eine eher mürrische Amygdala, die quasi die Datenbank für die Bewertung von Erfahrungen ist.
Für positive Erfahrungen hingegen gilt das Teflon-Prinzip: da diese nicht überlebensnotwendig sind, gleiten sie ab und hinterlassen keinen nachhaltigen Eindruck. Wie Achtsamkeit das Gehirn verändert weiterlesen

Wie Gedanken und Gefühle auf unsere Gene wirken

churchBis heute glauben viele Menschen, dass ihre Gesundheit durch ihre Gene bestimmt ist, ein genetisches Schicksal daher unausweichlich ist. Auch die Zahl der Gene selbst wurde bis zum Abschluss des Human-Genomprojekts vor 10 Jahren auf Grund der Komplexität des menschlichen Körpers weit überschätzt: tatsächlich sind es nur knapp 24000 Gene statt über 100000, übrigens weniger als bei einem Reiskorn. Wenn aber in den Genen nicht alle Informationen vorhanden sind, um einen Menschen zu schaffen und zu steuern, wer führt dann die Regie? Welche Einflüsse sorgen dafür, dass Gene aktiviert werden oder stillgelegt bleiben?  Da diese Fragen über Gesundheit und Krankheit entscheiden, wird hier besonders intensiv geforscht und die Erkenntnisse sind folgenschwer:
Unsere Gene werden von unserer inneren und äusseren Umwelt beeinflusst: Wie Gedanken und Gefühle auf unsere Gene wirken weiterlesen

Glück als Schlüssel zum Erfolg

trickglueckIn der westlichen Welt betrachtet man harte Arbeit als Voraussetzung für beruflichen und persönlichen Erfolg und als Weg zum persönlichen Glück. Neurowissenschaftliche Forschungen beweisen das Gegenteil: wenn wir entspannt sind und uns von positiven Emotionen leiten lassen, sind wir nicht nur auf dem Weg zu unseren Zielen glücklicher, sondern auch insgesamt erfolgreicher. Indem wir die Welt anders erleben, Menschen zugewandter und freundlicher begegnen, entstehen neue Möglichkeiten. Wir entwickeln neue Ideen, machen angenehmere Erfahrungen, gehen entspannter mit kritischen Bemerkungen um, wir ruhen zufrieden in uns und der Welt. Glück als Schlüssel zum Erfolg weiterlesen

Als ob nichts gut sein darf

lohreDie Kinder der Kriegskinder, die zum größten Teil in den 60er Jahren geboren wurden, wuchsen in materiellem Wohlstand und ohne die Leiden des Kriegs auf. Ihre Eltern waren im Krieg Kinder, die Meisten von ihnen gar nicht einmal direkt betroffen von den Schrecken des Krieges. Dennoch erleben deren Kinder noch als Erwachsene vielfach lähmende Ängste, unbegründete Sorgen um ihre existenzielle Sicherheit und das Gefühl nie gut genug zu sein und sich nicht wirklich freuen zu dürfen über das Leben oder ihre persönlichen Erfolge. Das Streben nach Perfektionismus prägt vor allem die Frauen unter ihnen. Dass Kriegskinder den Krieg als traumatisch erlebt haben, ist bekannt, dass auch die Kriegsenkel betroffen sind, weniger. Als ob nichts gut sein darf weiterlesen

Geist heilt Materie

kubyIst Geist die Ursache von Materie? Oder ist Materie die Ursache von Geist? In unserem materiellen Zeitalter sind die meisten Menschen der Meinung, dass Materie nur sich heraus besteht. Auch unsere westliche Medizin ist von diesem Denken geprägt. Alle alten Philosophien und Religionen hingegen sind sich bei aller Unterschiedlichkeit in diesem einen Punkt sehr einig: am Anfang ist der Geist.

Unser Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen real Erlebtem einerseits und Vorstellungen und Visionen andererseits. Auch die vermeintlich objektiv wahrgenommene Realität ist höchst subjektiv und individuell. Unsere Vorstellungen erleben wir als so real, dass sich daraus biochemische und elektrische Aktivitäten in unserem Gehirn und Körper ableiten. Selbst ausgeprägte Materialisten sind in der Lage in einem guten Kinofilm ein lediglich auf der Leinwand existierendes Geschehen als real zu erleben- mit emotionalen und körperlichen Reaktionen. Geist heilt Materie weiterlesen

Wie Meditation heilt

DispenzaMeditationMit wissenschaftlichen Methoden lässt sich heute die Wirkung von Meditation auf das Gehirn messen, Gehirnkartierungen zeigen Veränderungen vor und nach der Meditation.

Erwachsene befinden sich meist in einem höher frequenten Gehirnwellen-Bereich, den Betawellen. Kommen Ärger und Stress hinzu oder andere mit negativen Gefühlen verbundene Gedanken, so drehen diese in einen noch höheren Bereich, verbunden mit einer starken Belastung des Körpers. Betazustände hat sich die Natur für den Notfall erdacht, für Kampf, Flucht, Verteidigung, aber nicht als Dauerzustand. In diesem Notallmodus sind Heilung und Wachstum nicht möglich. Hochfrequente Betawellen stören die Kohärenz von Gehirn und Körper, sie führen zu einer Stärkung des Ego, zu einer extremen Selbstbezogenheit auf Grund von Stress. Wie Meditation heilt weiterlesen