Achtsamkeit und Meditation verändern das Gehirn

KingslandJahrtausendealte Methoden, die unseren unruhigen, wandernden Geist zur Ruhe und uns damit zufriedener machen sollen: Meditation und Achtsamkeit, wie sie der Buddhismus lehrt, sind in unserer reizüberladenen Welt ein Ansatz, zumindest zeitweise die Kontrolle über Gedanken und Gefühle zu bekommen. Neurowissenschaftler forschen seit den 80er Jahren inwiefern uns die Neuroplastizität nutzen kann: die Fähigkeit des Gehirns, sich durch neue Erfahrungen und Lernprozesse strukturell zu verändern, indem es neue synaptische Verbindungen zwischen den Nervenzellen herstellt. So wie wir in der Lage sind, krankheitsfördernde biochemische Prozesse nur durch Gedanken auszulösen, sollte es auch möglich sein, das Erleben von Glück zu fördern. Zahlreiche Forschungen beschäftigen sich damit. Achtsamkeit und Meditation verändern das Gehirn weiterlesen

Ein Leben in Geschichten

ThichWunderschöne 1-2 seitige Geschichten und Anekdoten illustrieren Thich Nhat Hanhs Wirken besser als eine Biografie das tun könnte. Es sind Gute-Nacht-Geschichten für Erwachsene: besinnlich, heiter, nachdenklich und inspirierend.

Achtsam eine Mandarine essen oder achtsam Tee trinken, aus der Technik wird eine teilbare Erfahrung. Die Bedeutung von Achtsamkeit an Hand von Geschichten aus dem Vietnam seiner Kindheit, die Zeit im Exil, der Aufbau seines Klosters in Frankreich, seine Begegnungen, das nahende Ende seines Lebens: Thich Nhat Hanh lebt das, was er lehrt und ist heute neben dem Dalai Lama der bedeutendste und bekannteste Vertreter des Buddhismus. Ein Leben in Geschichten weiterlesen

Meditation: für einen gelassenen Umgang mit dem Ego

SingerSelbstMentales Training von Achtsamkeit und Meditation wird heute vielfach praktiziert. Es handelt sich dabei weniger um einen Akt der Selbstbezogenheit oder Selbstoptimierung, vielmehr werden gerade die mit dem eigenen Ego verbundenen emotionalen Zustände gelassener betrachtet. Es erfolgt dabei eine Weitung des Fokus von sich selbst auf Andere.

Meditation ist ein sehr aktiver Prozess, mit dem es gelingt, erwünschte neue mentale Zustände zu lernen und einzuüben. Zu Beginn der Meditationspraxis, wenn diese neuen Gedanken und Gefühle noch wenig vertraut sind, bleiben sie auf das Training begrenzt. Wie bei jeder Art des Lernens verändert sich dieses mit der Praxis vom deklarativen und bewussten hin zum impliziten und unbewussten Lernen. Es ist wie beim Autofahren: Zu Beginn denken Sie noch über jede einzelne Bewegung nach, mit der Zeit fahren Sie ohne darüber nachzudenken. Die Veränderung der inneren Haltung wie sie in der Meditation geübt wird, geht mit der Zeit ebenfalls in unser automatisches Verhalten und unseren Lebensalltag über. Meditation: für einen gelassenen Umgang mit dem Ego weiterlesen

Heilung ist möglich

SelbstheilungscodeEin Heilungsansatz, der sich nur auf die Behandlung der körperlichen Symptome beschränkt, greift deutlich zu kurz, dies gilt für die Schulmedizin genauso wie für alternative Heilverfahren. Die enorme Komplexität, die den Menschen ausmacht, bedarf der Berücksichtigung unserer Motivation, unserer Emotionen, unseres Verhaltens, unserer Umwelt und aller anderen Faktoren, die unser Leben ausmachen. „Der Selbstheilungscode“ klingt nach einem der vielen austauschbaren Ratgeber, beschreibt aber exzellent die Bausteine, mittels derer wir unsere Gesundheit beeinflussen und erhalten bzw. Beschwerden lindern können: Heilung ist möglich weiterlesen

Gesunde Telomere für ein langes gesundes Leben

entschlüsselungEin wenig Fachchinesisch zu Beginn ist notwendig: Telomere sind die Endkappen unserer Chromosome in den Zellen, deren DNS aus zahlreichen Basenpaaren besteht. Mit jeder Zellteilung verkürzen sich die Telomere, weil sie ein Basenpaar für den Schutz der Endkappen der neuen Zelle abgeben müssen. Im Laufe des Lebens werden die Telomere daher immer kürzer, bis sie das Signal geben, mit der Zellteilung aufzuhören. Damit hat der Alterungsprozess begonnen.

In welchem Maße und wie schnell wir altern, hängt von der Gesundheit bzw. der Länge der Telomere ab- sagt die Professorin für Biologie und Physiologie Elizabeth Blackburn, die für die Telomer-Forschung 2009 den Nobelpreis erhielt. Mit der Psychologieprofessorin Elissa Epel hat sie ein Konzept entwickelt, das auf die Regeneration der Telomere durch das Enzym Telomerase setzt. Dieses Enzym ist in der Lage, die Telomere wieder zu verlängern und somit den Alterungsprozess aufzuhalten und teilweise rückgängig zu machen. Mehr von dem Enzym und längere Telomere fördern die Gesundheit, kurze Telomere und wenig Telomerase hingegen beschleunigen den Alterungsprozess. Gesunde Telomere für ein langes gesundes Leben weiterlesen

Wie Achtsamkeit das Gehirn verändert

denkenbuddhaWeil sich unser Gehirn auf alles das konzentriert, was unser Überleben gefährden könnte, haben wir besondere Sensoren für negative und potenziell gefährliche Situationen entwickelt. So werden angstbesetzte Erfahrungen im limbischen System besonders gut gesichert und jeder neue Impuls auf solche vorhandenen Erfahrungen überprüft.

Für negative Erfahrungen gilt daher das Klett-Prinzip, sie bleiben gut haften. Da diese besonders wichtig sind und unser Gehirn nicht dafür zuständig ist, dass wir glücklich sind, entwickeln die meisten Menschen eine eher mürrische Amygdala, die quasi die Datenbank für die Bewertung von Erfahrungen ist.
Für positive Erfahrungen hingegen gilt das Teflon-Prinzip: da diese nicht überlebensnotwendig sind, gleiten sie ab und hinterlassen keinen nachhaltigen Eindruck. Wie Achtsamkeit das Gehirn verändert weiterlesen

Glück als Schlüssel zum Erfolg

trickglueckIn der westlichen Welt betrachtet man harte Arbeit als Voraussetzung für beruflichen und persönlichen Erfolg und als Weg zum persönlichen Glück. Neurowissenschaftliche Forschungen beweisen das Gegenteil: wenn wir entspannt sind und uns von positiven Emotionen leiten lassen, sind wir nicht nur auf dem Weg zu unseren Zielen glücklicher, sondern auch insgesamt erfolgreicher. Indem wir die Welt anders erleben, Menschen zugewandter und freundlicher begegnen, entstehen neue Möglichkeiten. Wir entwickeln neue Ideen, machen angenehmere Erfahrungen, gehen entspannter mit kritischen Bemerkungen um, wir ruhen zufrieden in uns und der Welt. Glück als Schlüssel zum Erfolg weiterlesen

Wie Meditation heilt

DispenzaMeditationMit wissenschaftlichen Methoden lässt sich heute die Wirkung von Meditation auf das Gehirn messen, Gehirnkartierungen zeigen Veränderungen vor und nach der Meditation.

Erwachsene befinden sich meist in einem höher frequenten Gehirnwellen-Bereich, den Betawellen. Kommen Ärger und Stress hinzu oder andere mit negativen Gefühlen verbundene Gedanken, so drehen diese in einen noch höheren Bereich, verbunden mit einer starken Belastung des Körpers. Betazustände hat sich die Natur für den Notfall erdacht, für Kampf, Flucht, Verteidigung, aber nicht als Dauerzustand. In diesem Notallmodus sind Heilung und Wachstum nicht möglich. Hochfrequente Betawellen stören die Kohärenz von Gehirn und Körper, sie führen zu einer Stärkung des Ego, zu einer extremen Selbstbezogenheit auf Grund von Stress. Wie Meditation heilt weiterlesen

Alles ist Geist, nichts ist Materie

DispenzaneusIchErwartet man hier einen weiteren Ratgeber zur Selbstoptimierung oder stellt es gleich in die esoterische Ecke, so wird man spätestens nach der Einführung in die Quantenmechanik eines Besseren belehrt. Albert Einsteins berühmte Gleichung besagt, dass Energie und Materie in einem so engen Zusammenhang stehen, dass sie letztlich ein und dasselbe sind. Atome bestehen zum größten Teil aus Energie, die Schlussfolgerung, dass auch wir Menschen mehr Energie als Materie sind, liegt nahe.
Dr.Joe Dispenza, Arzt der Chiropraktik, heilte vor fast 30 Jahren sechs nach einem schweren Unfall gebrochene Halswirbel innerhalb von nur 6 Wochen, nachdem alle Ärzte als einzige Chance für ihn ein lebenslanges Stahlkorsett und chronische Schmerzen sahen. Um zu verstehen wie er diese Heilung ohne Hilfsmittel  nur mit der Kraft seiner Gedanken erreichte, begann Dispenza die Neurowissenschaften intensiv zu studieren und entwickelte mit seinem auf Meditation basierenden Konzept erstaunliche Ergebnisse vor allem in seinen workshops (wo er gesund und munter über die Bühne hüpft). Alles ist Geist, nichts ist Materie weiterlesen

Wo die Angst ist, geht es lang

RugeSommer „Tu das, wovor Du Angst hast, und die Angst verschwindet.“
Nina Ruge beschreibt ohne Sentimentalität oder Pathos Ihre innere Entwicklung: vom sehr schüchternen Kind zur jungen Erwachsenen, die versucht, alles Gelernte und Übernommene abzulegen. Mit grosser Zielstrebigkeit setzt sie ihre beruflichen Wünsche um, in der Hoffnung dabei sich selbst zu finden und neu zu definieren. Im Alltag der Fernsehmoderatorin bleibt lange aber keine Zeit für die Seele, das Aussen bestimmt immer mehr das Innen. Wo die Angst ist, geht es lang weiterlesen