Irren bleibt menschlich

BeckIrrenDie größte Schwäche des Gehirns ist auch seine größte Stärke: es ist kein Schubladensystem, sondern es arbeitet in komplexen Beziehungsmustern. Es ermöglicht somit eine lebenslange Erweiterung und Integration des Wissens und eine Kreativität wie sie ein Elektronenhirn niemals wird leisten können. Es kann Zusammenhänge herstellen, wo in der Vergangenheit keine waren. Irren bleibt menschlich weiterlesen

Realität ist nur eine Möglichkeit aus einer Vielzahl

eswerdeLichtDas über Jahrhunderte entstandene Verhältnis von Wissenschaft und Religion hat unsere Kultur stark geprägt. Mit der Inquisition entstand fast zwangsläufig eine Trennung von Wissenschaft und Religion, ein Dualismus mit dem Ursache-Wirkungs-Prinzip des späteren Newtonschen Weltbildes. Daran haben weder Einsteins Relativitätstheorie noch die Quantenphysik etwas geändert. Wir profitieren von den Entwicklungen im Bereich der technischen Innovationen, das Denken aber ist unverändert. Realität ist nur eine Möglichkeit aus einer Vielzahl weiterlesen

Kohärenz aus dem Quantenfeld

nullpunktfeldAuf der Ebene der Materie sind Menschen das Ergebnis von biochemischen Prozessen, die über Krankheit und Gesundheit entscheiden. Die Quantenphysik stellt für die meisten digitalen und technischen Innovationen unserer Zeit die Grundlage dar. In den letzten Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler vermehrt mit den Auswirkungen, die das Quantenfeld auf den Menschen hat.
„Menschliche Wesen und alle Lebewesen sind energetische Einheiten in einem Feld aus Energie, verbunden mit allem und jedem auf der Welt.“

Prägend für unsere Vorstellungen ist unverändert das Newtonsche Weltbild von Ursache und Wirkung, wonach alle Lebewesen getrennt und unabhängig existieren. Darauf, dass Menschen wie Maschinen funktionieren, basiert unsere westliche Medizin. Kohärenz aus dem Quantenfeld weiterlesen

Meditation: für einen gelassenen Umgang mit dem Ego

SingerSelbstMentales Training von Achtsamkeit und Meditation wird heute vielfach praktiziert. Es handelt sich dabei weniger um einen Akt der Selbstbezogenheit oder Selbstoptimierung, vielmehr werden gerade die mit dem eigenen Ego verbundenen emotionalen Zustände gelassener betrachtet. Es erfolgt dabei eine Weitung des Fokus von sich selbst auf Andere.

Meditation ist ein sehr aktiver Prozess, mit dem es gelingt, erwünschte neue mentale Zustände zu lernen und einzuüben. Zu Beginn der Meditationspraxis, wenn diese neuen Gedanken und Gefühle noch wenig vertraut sind, bleiben sie auf das Training begrenzt. Wie bei jeder Art des Lernens verändert sich dieses mit der Praxis vom deklarativen und bewussten hin zum impliziten und unbewussten Lernen. Es ist wie beim Autofahren: Zu Beginn denken Sie noch über jede einzelne Bewegung nach, mit der Zeit fahren Sie ohne darüber nachzudenken. Die Veränderung der inneren Haltung wie sie in der Meditation geübt wird, geht mit der Zeit ebenfalls in unser automatisches Verhalten und unseren Lebensalltag über. Meditation: für einen gelassenen Umgang mit dem Ego weiterlesen

Gesunde Telomere für ein langes gesundes Leben

entschlüsselungEin wenig Fachchinesisch zu Beginn ist notwendig: Telomere sind die Endkappen unserer Chromosome in den Zellen, deren DNS aus zahlreichen Basenpaaren besteht. Mit jeder Zellteilung verkürzen sich die Telomere, weil sie ein Basenpaar für den Schutz der Endkappen der neuen Zelle abgeben müssen. Im Laufe des Lebens werden die Telomere daher immer kürzer, bis sie das Signal geben, mit der Zellteilung aufzuhören. Damit hat der Alterungsprozess begonnen.

In welchem Maße und wie schnell wir altern, hängt von der Gesundheit bzw. der Länge der Telomere ab- sagt die Professorin für Biologie und Physiologie Elizabeth Blackburn, die für die Telomer-Forschung 2009 den Nobelpreis erhielt. Mit der Psychologieprofessorin Elissa Epel hat sie ein Konzept entwickelt, das auf die Regeneration der Telomere durch das Enzym Telomerase setzt. Dieses Enzym ist in der Lage, die Telomere wieder zu verlängern und somit den Alterungsprozess aufzuhalten und teilweise rückgängig zu machen. Mehr von dem Enzym und längere Telomere fördern die Gesundheit, kurze Telomere und wenig Telomerase hingegen beschleunigen den Alterungsprozess. Gesunde Telomere für ein langes gesundes Leben weiterlesen

Krone der Schöpfung oder egoistische Gene?

waswirsind99,5% der menschlichen Gene sind identisch mit dem der Affen. Was also unterscheidet uns vom Affen? Was trennt uns von anderen Menschen?

Menschen kommen mit einem unreifen, offenen und lernfähigen Gehirn zur Welt und sind auf Fürsorge und Schutz sozial kompetenter Erwachsener angewiesen. Von Natur aus sind wir Lebewesen mit einem gestaltbaren Gehirn, das seine Struktur erst im sozialen Kontakt mit Anderen entwickelt. Die kulturelle Umgebung beeinflusst das Gehirn dabei entscheidend. Ausgestattet mit einem Höchstmass an Neuronen und Verbindungen passt das kindliche Gehirn seine Struktur im Laufe der Jahre der Umgebung an: „ausgejätet wird, was nicht gebraucht wird.“
Die unterschiedliche Entwicklung von Menschen anderer Länder und Kulturen ebenso wie die unter anderen familiären oder sozialen Verhältnisse ist bedingt durch andere neuronale Verbindungen entsprechend der anderen Lebensverhältnisse. Krone der Schöpfung oder egoistische Gene? weiterlesen

Wie Gedanken und Gefühle auf unsere Gene wirken

churchBis heute glauben viele Menschen, dass ihre Gesundheit durch ihre Gene bestimmt ist, ein genetisches Schicksal daher unausweichlich ist. Auch die Zahl der Gene selbst wurde bis zum Abschluss des Human-Genomprojekts vor 10 Jahren auf Grund der Komplexität des menschlichen Körpers weit überschätzt: tatsächlich sind es nur knapp 24000 Gene statt über 100000, übrigens weniger als bei einem Reiskorn. Wenn aber in den Genen nicht alle Informationen vorhanden sind, um einen Menschen zu schaffen und zu steuern, wer führt dann die Regie? Welche Einflüsse sorgen dafür, dass Gene aktiviert werden oder stillgelegt bleiben?  Da diese Fragen über Gesundheit und Krankheit entscheiden, wird hier besonders intensiv geforscht und die Erkenntnisse sind folgenschwer:
Unsere Gene werden von unserer inneren und äusseren Umwelt beeinflusst: Wie Gedanken und Gefühle auf unsere Gene wirken weiterlesen

Nahtoderfahrung eines Materialisten

parti„Ich habe Sie und Ihre Kollegen im Operationssaal beobachtet“, sagte der Patient zum Anästhesisten nach der Operation beim Aufwachen. Der Arzt reagiert mit dem Spritzen eines antipsychotisch wirkenden Medikamentes. Trotz sehr detaillierter Beschreibungen verweist er das von etlichen Patienten Gehörte in das Reich der Phantasie.
Jahre später versucht er sein eigenes Nahtoderlebnis seinen Standeskollegen zu vermitteln und wird auf ähnliche Weise belächelt und zurückgewiesen. Nahtoderfahrung eines Materialisten weiterlesen

Geist heilt Materie

kubyIst Geist die Ursache von Materie? Oder ist Materie die Ursache von Geist? In unserem materiellen Zeitalter sind die meisten Menschen der Meinung, dass Materie nur sich heraus besteht. Auch unsere westliche Medizin ist von diesem Denken geprägt. Alle alten Philosophien und Religionen hingegen sind sich bei aller Unterschiedlichkeit in diesem einen Punkt sehr einig: am Anfang ist der Geist.

Unser Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen real Erlebtem einerseits und Vorstellungen und Visionen andererseits. Auch die vermeintlich objektiv wahrgenommene Realität ist höchst subjektiv und individuell. Unsere Vorstellungen erleben wir als so real, dass sich daraus biochemische und elektrische Aktivitäten in unserem Gehirn und Körper ableiten. Selbst ausgeprägte Materialisten sind in der Lage in einem guten Kinofilm ein lediglich auf der Leinwand existierendes Geschehen als real zu erleben- mit emotionalen und körperlichen Reaktionen. Geist heilt Materie weiterlesen

Wie Meditation heilt

DispenzaMeditationMit wissenschaftlichen Methoden lässt sich heute die Wirkung von Meditation auf das Gehirn messen, Gehirnkartierungen zeigen Veränderungen vor und nach der Meditation.

Erwachsene befinden sich meist in einem höher frequenten Gehirnwellen-Bereich, den Betawellen. Kommen Ärger und Stress hinzu oder andere mit negativen Gefühlen verbundene Gedanken, so drehen diese in einen noch höheren Bereich, verbunden mit einer starken Belastung des Körpers. Betazustände hat sich die Natur für den Notfall erdacht, für Kampf, Flucht, Verteidigung, aber nicht als Dauerzustand. In diesem Notallmodus sind Heilung und Wachstum nicht möglich. Hochfrequente Betawellen stören die Kohärenz von Gehirn und Körper, sie führen zu einer Stärkung des Ego, zu einer extremen Selbstbezogenheit auf Grund von Stress. Wie Meditation heilt weiterlesen