Wie Energie bis auf Zellebene wirkt

Das menschliche Gehirn ist stark darin, auf Basis von Erfahrungen die Zukunft vorwegzunehmen und zu erahnen. Dabei fokussiert sich das limbische System auf Negatives. Um in der Evolutionsgeschichte überhaupt die Moderne zu erreichen, war diese Fokussierung überlebensnotwendig. Ein glückliches Gehirn voller Vertrauen hätte wohl kaum bis heute überlebt.

Ein Grundprinzip des Gehirns sind die Stärkung und der Ausbau bestehender und häufig genutzter neuronaler Verbindungen. Daraus entsteht die individuelle Realität. Impulse der Umwelt und der Innenwelt werden auf Basis der im Gehirn vorhandenen biologischen Voraussetzungen gefiltert und bewertet. Diese wiederum stammen zu einem Teil vom Muttergehirn bzw. werden in den ersten Lebensjahren über die Bezugspersonen entwickelt. Das Ergebnis ist ein eher negativ oder eher positiv orientiertes Gehirn.

Die meisten Gehirne befinden sich auf Grund einer Negativ-Fokussierung im Modus der Beta-Gehirnwellen, die mit Stress und Angst verbunden sind. Entspannung ist mit den Alphawellen verbunden, die zudem die Brücke zwischen Bewusstem und Unbewusstem bilden. Meditation hat als Ziel nicht nur die entspannte Aufmerksamkeit durch die Alphawellen, sondern kann im Bereich der langsamen Thetawellen auch Heilung fördern, wenn die Gehirnwellen in hoher Kohärenz erfolgen. Sie können dann gesundheitsfördernde Gene anschalten, die ihrerseits die Produktion der dafür notwendigen Proteine veranlassen. Meditation nimmt Einfluss auf die Steuerung der Aufmerksamkeit, auf die emotionale Regulierung und das achtsame Selbstgewahrsein.

Da sich alle Zellen des Körpers in bestimmten Rhythmen erneuern, ist Heilung tatsächlich möglich und Gegenstand wissenschaftlicher Forschungen. Dawson Church zitiert in den Quellenhinweisen zahlreiche davon. Er gehört in den USA und weltweit neben Deepak Chopra und Joe Dispenza zu den erfolgreichsten Forschern und Meditationslehrern, die sich auf neurowissenschaftlicher Basis mit den Voraussetzungen für Heilung beschäftigen und alle zu der Erkenntnis kommen, dass sich unsere Materie über unser Bewusstsein und die Ausrichtung unserer Gedanken beeinflussen lassen. Dawson Church verbindet die erfolgreichen Aspekte von Meditation mit dem Klopfen auf zentrale Akupunkturpunkte, die auf EFT (Emotional Freedom Tapping) basieren. Durch diese zusätzliche Verbindung von Körper und Geist erhöht sich die Wirkung der Meditation.

Fazit: Diesem Buch ist das Herzblut anzumerken, mit dem es aus jahrzehntelanger Erfahrung geschrieben wurde. Die online erhältlichen Meditationen bestehen aus 7 kurzen Einzelmeditationen. Was die Wirkung angeht, war ich überrascht festzustellen, dass über das Klopfen die Wirkung sehr viel schneller und nachhaltiger eintritt als bei anderen rein geistigen Meditationen. Das Hintergrundwissen von Dawson Church ist bemerkenswert und eine Bereicherung auch für diejenigen, die bereits Erfahrung mit Chopra oder Dispenza haben.

Selbstheilungskompetenz entwickeln

DobosEine Medizin, die nicht auf Tabletten reduziert ist, wird von immer mehr Menschen gewünscht, vor allem, wenn es um chronische Leiden geht: Kopfschmerzen und Migräne, Rückenschmerzen, Arthrose und Arthritis, Fibromyalgie oder Reizdarm. Diese Patienten sind in der klassischen Medizin in hohem Maße auf die dauerhafte Einnahme von Medikamenten angewiesen, die nur Symptome überdecken, abhängig machen und immer auch Nebenwirkungen haben. So entsteht eine sich selbst verstärkende Spirale der Krankheit. Während die Schulmedizin auf die externe, vom Arzt vorgegebene Therapie setzt und im Kern einen aus deren Sicht gegebenen Mangel ausgleichen will, betrachtet die moderne Naturheilkunde den ganzen Menschen. Körper und Seele sind eine untrennbare Einheit, was die Gehirnforschung bestätigt. Von Gefühlen weiß man heute, dass diese im Körper gespeichert werden und entstandene seelische Narben körperlichen Schmerz auslösen können, der scheinbar keinen Auslöser hat. Körperliche Beschwerden entstehen als „Protest des Körpers gegen die Art wie er behandelt wird.“

Die moderne Naturheilkunde verbindet verschiedenste Verfahren wie traditionelle chinesische Medizin, Akupunktur, Massagen, Bewegung, Ernährung, Berührungen und Produkte aus der Natur miteinander in einem dem Patienten individuell angepassten Mix. Die Selbstheilungskräfte des Patienten werden aktiviert, er lernt, dass er nicht ausschließlich auf den Arzt angewiesen ist, sondern selbst Veränderungen erwirken kann. Die Mind-Body-Medizin geht einen Schritt weiter: sie berücksichtigt auch das Denken und Fühlen des Patienten und auf die Selbstfürsorge mit Techniken wie Achtsamkeit und Meditation.

Prof. Dr.med. Gustv Dobos gilt als Pionier der deutschen Mind-Body-Medizin und bietet neben seinem umfassenden, gut erklärten Wissen auch zahlreiche konkrete Ansätze für den Laien, was er genau tun kann, um sein Leiden schrittweise selbst zu lindern. Dieses Buch bietet auch bereits gut informierten Lesern noch sehr viel Neues inklusive zahlreicher Fallbeispiele und Studien aus der Patientenbehandlung der naturheilkundlichen Kliniken, deren Chefarzt Dobos ist.

Vom Selbstbewusstsein zum Selbst-Bewusstsein

3358149200001ZFür ein hohes Selbstwertgefühl wollen wir den eigenen Ansprüchen genügen und auf jeden Fall besser sein als Andere. Das führt einerseits zu einer Abwertung Anderer und andererseits zur Selbstverurteilung, weil wir in irgendetwas ungenügend und unperfekt sind. Wenn wir aufhören, uns ständig selbst zu bewerten, können wir uns das Mitgefühl entgegenbringen, das wir guten Freunden im Umgang mit deren Fehlern und Schwächen zeigen.

Kristin Neff, Professorin für Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung, ist anerkannt für ihre wissenschaftlichen Forschungen auf dem Gebiet des Selbstmitgefühls.
Im Unterschied zum Selbstwertgefühl benötigen wir für das Selbstmitgefühl nicht die Bewertung oder Abwertung von Anderen und uns selbst. Wir versuchen nicht, Anderen den Fehler zuzuweisen, sondern übernehmen die Verantwortung dafür, behandeln unsere Schwächen und Fehler aber voller Mitgefühl. Vom Selbstbewusstsein zum Selbst-Bewusstsein weiterlesen

Erfolg durch Persönlichkeitsentwicklung

JanssenGrünMitarbeiterführung auf Augenhöhe? Wachstum und Entwicklung der Mitarbeiter als zentrales Unternehmensziel? Was in den Hochglanzbroschüren von Unternehmen zu finden ist, wird bei der Hotelkette Upstalsboom gelebt: die Vision von glücklichen Menschen im Unternehmen. Begonnen hatte alles mit einer niederschmetternden Mitarbeiterbefragung, nach der sich der Unternehmer Bodo Janssen zu Seminaren bei Anselm Grün ins Benediktiner-Kloster zurückzog. Zurück kam er vollständig verändert mit dem Ziel, Bedingungen zu schaffen, in denen sich jeder Einzelne optimal entfalten kann mit einer angstfreien und wertschätzenden Führung. Dazu gehört auch die Würdigung dessen, was in der Vergangenheit erarbeitet wurde. Janssen setzt daher auf Entwicklung statt Veränderung, denn „Veränderung ist kein guter Begriff, weil dieser etwas Beurteilendes und Verurteilendes beinhaltet.“ Erfolg durch Persönlichkeitsentwicklung weiterlesen

Gedanken und Emotionen verändern das Gehirn

BernhardtDurch Gedanken entstehen Verbindungen zwischen Nervenzellen. Wird ein Gedanke besonders häufig gedacht und zusätzlich durch starke Emotionen „markiert“, verstärkt sich die neuronale Verbindung zwischen den Nervenzellen. Hintergrund dafür ist, dass das Gehirn, das 20% der gesamten Energie verbraucht, möglichst energiesparend arbeitet. Häufig benutzte Verbindungen werden daher so ausgebaut, dass deren Benutzung möglichst schnell, automatisch und energiesparend abläuft. Gedanken und Emotionen verändern das Gehirn weiterlesen

Das Leben verändern auf Basis von Neurowissenschaft und Quantenphysik

DispenzauebernatuerlichDer Wunsch nach Weiterentwicklung ist der große Treiber in der Evolutionsgeschichte und hat uns Menschen auf den heutigen Stand unseres hochentwickelten Gehirns gebracht. Menschen streben immer nach Entfaltung ihrer Potenziale und einer Verbesserung ihrer Lebensbedingungen, es sei denn, sie stehen unter Stress, dann muss das Ziel von Wachstum hinter dem von Schutz zurücktreten.

Dr. Joe Dispenza vermittelt in seinem neuen Buch alles, was er in seinen mehrtägigen bisherigen workshops lehrte. Seine auf open focus basierende Meditationstechnik macht es auch Neueinsteigern leicht, nur durch die Veränderung des Denkens erstaunliche materielle Veränderungen und unglaubliche „Wunderheilungen“ zu bewirken. Diese Wunder sind nicht wirklich Magie, sondern eine erlernbare Technik und mit dem Prinzip der Neuroplastizität erklärbar. Das Leben verändern auf Basis von Neurowissenschaft und Quantenphysik weiterlesen

Achtsamkeit und Meditation verändern das Gehirn

KingslandJahrtausendealte Methoden, die unseren unruhigen, wandernden Geist zur Ruhe und uns damit zufriedener machen sollen: Meditation und Achtsamkeit, wie sie der Buddhismus lehrt, sind in unserer reizüberladenen Welt ein Ansatz, zumindest zeitweise die Kontrolle über Gedanken und Gefühle zu bekommen. Neurowissenschaftler forschen seit den 80er Jahren inwiefern uns die Neuroplastizität nutzen kann: die Fähigkeit des Gehirns, sich durch neue Erfahrungen und Lernprozesse strukturell zu verändern, indem es neue synaptische Verbindungen zwischen den Nervenzellen herstellt. So wie wir in der Lage sind, krankheitsfördernde biochemische Prozesse nur durch Gedanken auszulösen, sollte es auch möglich sein, das Erleben von Glück zu fördern. Zahlreiche Forschungen beschäftigen sich damit. Achtsamkeit und Meditation verändern das Gehirn weiterlesen

Wie das Glück im Gehirn entsteht

GluecksgefuehleGlücksgefühle gibt es nicht, damit es uns gut geht und wir uns wohlfühlen, sie haben vielmehr einen evolutionären Hintergrund. Glücksgefühle waren und sind für die Weiter- und Höherentwicklung unseres Gehirns Voraussetzung. Sie entstehen in der Erwartung einer Belohnung, in der Steinzeit war das sicher die Aussicht auf etwas Nahrhaftes zu essen oder eine sichere Höhle. Im Gehirn löst diese Vorfreude die Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin aus, der eine ganze Kaskade weiterer glücklich machender Stoffe anstößt: Serotonin, endogene Opioide, Oxytocin und mehr. Unser Steinzeitgehirn ist darauf programmiert diese Glücksgefühle immer wieder anzustreben und erleben zu wollen für mehr und bessere Nahrung, bessere Lebensbedingungen und mehr Lebensqualität. Es motiviert zu neuen Anstrengungen und ist die Basis für Lernen und Veränderung. Wie das Glück im Gehirn entsteht weiterlesen

Irren bleibt menschlich

BeckIrrenDie größte Schwäche des Gehirns ist auch seine größte Stärke: es ist kein Schubladensystem, sondern es arbeitet in komplexen Beziehungsmustern. Es ermöglicht somit eine lebenslange Erweiterung und Integration des Wissens und eine Kreativität wie sie ein Elektronenhirn niemals wird leisten können. Es kann Zusammenhänge herstellen, wo in der Vergangenheit keine waren. Irren bleibt menschlich weiterlesen

Im Flow mehr erreichen

mindflowIm Zeitalter der Selbstoptimierung rennen zielorientierte Menschen hohen eigenen und fremden Zielen hinterher und erschöpfen dabei ihre Energie in höherem Maße als notwendig. Das Konzept des Mindflow wendet sich von der Verbissenheit der Zielorientierung ab und fördert das Erreichen eines höheren Energieniveaus. Auch negative Gefühle erfahren eine neue Form von Verständnis: Da Aggression und Wut Formen von Energie sind, können eigene negative Gefühle ebenso wie die von Anderen zum Aufbau eines höheren Energieniveaus verwendet werden.

Der Coach Tom Mögele hat, basierend auf eigenen Erfahrungen, ein Konzept entwickelt, das in kleinem Format mit weniger als 150 Seiten auskommt. Selbst der Dalai Lama zeigte Tom Mögele seine Wertschätzung, indem er ihm und seinem Buch im April 2017 für die spirituelle Herangehensweise seinen Segen erteilte. Im Flow mehr erreichen weiterlesen