Richtig fasten für ein gesundes Gehirn

Fasten gehört in vielen Kulturen zur Tradition, die moderne Wissenschaft findet immer mehr Beweise für den Einfluss auf für den Körper wichtige Vorgänge von Reinigung und Regeneration, die nur in der Tiefschlafphase stattfinden. Evolutionsgeschichtlich und genetisch sind wir durch mehr oder weniger lange Fastenzeiten definiert. Vor etwa 15000 Jahren hat sich unser Leben und unsere Ernährung durch die Sesshaftwerdung und den Getreideanbau vollständig verändert. Unser Körper kann in so kurzer Zeit aber keine grundlegende Veränderung durchführen, daher leben wir am Gesündesten, wenn wir uns an alte Ernährungsprinzipien halten. Dazu gehört das nächtliche Fasten. Leider keine gute Idee ist es daher, statt nächtlichem Fasten auf das Frühstück zu verzichten, denn gerade morgens verarbeitet unser Körper Kohlenhydrate durch den morgendlichen Anstieg des Insulins am Besten und benötigt diese auch. Morgendliches Fasten hat zwar einen gewichtsreduzierenden Effekt, aber keinen auf Alterungs- und Regenerationsprozesse. Abends werden Kohlenhydrate zum Problem für die Figur ebenso wie für die Regeneration. Sinnvoll ist daher Fasten, also eine Nahrungskarenz von 16 Stunden, zwischen 16 Uhr, spätestens 17 Uhr, und dem folgenden Morgen. Der Körper darf in der Tiefschlafphase nicht mit Verdauung beschäftigt sein. Richtig fasten für ein gesundes Gehirn weiterlesen

Altern ist eine Krankheit

Zahlreiche Krankheiten nehmen mit dem Alter zu und werden daher als altersbedingt betrachtet. Krankheiten sind per Definition nur als solche zu betrachten, wenn weniger als 50% der Bevölkerung davon betroffen sind. Weil Altern jeden betrifft, gilt der Vorgang nicht als Krankheit. Behandelt werden daher bisher nur die mit dem Altern verbundenen Symptome bzw. Krankheiten.

Prof. Dr. David A. Sinclair geht in seinen aufsehenerregenden Forschungen hingegen davon aus, dass Altern eine Krankheit ist, die zwar bisher jeden betrifft, sich aber künftig wird heilen lassen. Er arbeitet als Professor am Institut für Genetik an der Harvard Medical School und erforscht die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Alterungsprozessen und geht davon aus, dass Altern bisher zwar jeden betrifft, sich in naher Zukunft aber wird heilen lassen. Altern ist eine Krankheit weiterlesen

Nachhaltige Gesundheit durch aufmerksame Selbstfürsorge

Krankheiten entstehen in der Regel nicht plötzlich, sondern durch einen von Gewohnheiten bestimmten Lebensstil, der sich zu weit von den genetischen Bedingungen entfernt hat. Das heilende Selbst sendet frühzeitig Symptome in Form körperlicher oder psychischer Störungen, um darauf aufmerksam zu machen. Vielen Menschen hingegen erscheinen Gesundheit und gesundes Altern als Lotterie des Lebens, nämlich als genetische Voraussetzung, wobei tatsächlich weniger als 5% aller Krankheiten durch genetische Mutationen bedingt sind. Es geht daher vor allem darum, selbst die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen und diese nicht an Spezialisten zur „Reparatur“ zu übergeben. Wirkliche Heilung ist weder durch Chemotherapie noch durch Bypass-Operationen möglich, weil sie nicht das eigentliche, zugrunde liegende Problem lösen. Nachhaltige Gesundheit durch aufmerksame Selbstfürsorge weiterlesen

Wie Energie bis auf Zellebene wirkt

Das menschliche Gehirn ist stark darin, auf Basis von Erfahrungen die Zukunft vorwegzunehmen und zu erahnen. Dabei fokussiert sich das limbische System auf Negatives. Um in der Evolutionsgeschichte überhaupt die Moderne zu erreichen, war diese Fokussierung überlebensnotwendig. Ein glückliches Gehirn voller Vertrauen hätte wohl kaum bis heute überlebt.

Ein Grundprinzip des Gehirns sind die Stärkung und der Ausbau bestehender und häufig genutzter neuronaler Verbindungen. Daraus entsteht die individuelle Realität. Impulse der Umwelt und der Innenwelt werden auf Basis der im Gehirn vorhandenen biologischen Voraussetzungen gefiltert und bewertet. Diese wiederum stammen zu einem Teil vom Muttergehirn bzw. werden in den ersten Lebensjahren über die Bezugspersonen entwickelt. Das Ergebnis ist ein eher negativ oder eher positiv orientiertes Gehirn.

Die meisten Gehirne befinden sich auf Grund einer Negativ-Fokussierung im Modus der Beta-Gehirnwellen, die mit Stress und Angst verbunden sind. Entspannung ist mit den Alphawellen verbunden, die zudem die Brücke zwischen Bewusstem und Unbewusstem bilden. Meditation hat als Ziel nicht nur die entspannte Aufmerksamkeit durch die Alphawellen, sondern kann im Bereich der langsamen Thetawellen auch Heilung fördern, wenn die Gehirnwellen in hoher Kohärenz erfolgen. Sie können dann gesundheitsfördernde Gene anschalten, die ihrerseits die Produktion der dafür notwendigen Proteine veranlassen. Meditation nimmt Einfluss auf die Steuerung der Aufmerksamkeit, auf die emotionale Regulierung und das achtsame Selbstgewahrsein.

Da sich alle Zellen des Körpers in bestimmten Rhythmen erneuern, ist Heilung tatsächlich möglich und Gegenstand wissenschaftlicher Forschungen. Dawson Church zitiert in den Quellenhinweisen zahlreiche davon. Er gehört in den USA und weltweit neben Deepak Chopra und Joe Dispenza zu den erfolgreichsten Forschern und Meditationslehrern, die sich auf neurowissenschaftlicher Basis mit den Voraussetzungen für Heilung beschäftigen und alle zu der Erkenntnis kommen, dass sich unsere Materie über unser Bewusstsein und die Ausrichtung unserer Gedanken beeinflussen lassen. Dawson Church verbindet die erfolgreichen Aspekte von Meditation mit dem Klopfen auf zentrale Akupunkturpunkte, die auf EFT (Emotional Freedom Tapping) basieren. Durch diese zusätzliche Verbindung von Körper und Geist erhöht sich die Wirkung der Meditation.

Fazit: Diesem Buch ist das Herzblut anzumerken, mit dem es aus jahrzehntelanger Erfahrung geschrieben wurde. Die online erhältlichen Meditationen bestehen aus 7 kurzen Einzelmeditationen. Was die Wirkung angeht, war ich überrascht festzustellen, dass über das Klopfen die Wirkung sehr viel schneller und nachhaltiger eintritt als bei anderen rein geistigen Meditationen. Das Hintergrundwissen von Dawson Church ist bemerkenswert und eine Bereicherung auch für diejenigen, die bereits Erfahrung mit Chopra oder Dispenza haben.

Dicker Bauch, dünnes Gehirn

WunderweltMit der Entwicklung des aufrechten Ganges und der Verbreitung des Menschen über die gesamte Erde entwickelte sich auch die Größe des menschlichen Gehirns. Unsere Gene sind immer noch die  von vor zig Tausend Jahren. Unsere aktuelle Nahrung und die Umweltbedingungen wirken auf die Gene, darauf, ob und wie diese sich ausdrücken. Jeder Mensch ist dabei einzigartig durch seine individuelle Ausprägung dieser uralten Gene. Die Ernährung beispielsweise veränderte über viele Generationen die Hautfarbe als Anpassungsprozess an die unterschiedlichen Umwelt- und Klimabedingungen. In die nördlichen Länder ausgewanderte Menschen haben im Laufe ihrer Wanderbewegung über viele Generationen eine helle Haut bekommen, weil sie sehr viel weniger intensiv dem Sonnenlicht ausgesetzt sind und mit ihrer ursprünglich dunklen Haut zu wenig Vitamin D produzieren würden. Dicker Bauch, dünnes Gehirn weiterlesen

Das Leben verändern auf Basis von Neurowissenschaft und Quantenphysik

DispenzauebernatuerlichDer Wunsch nach Weiterentwicklung ist der große Treiber in der Evolutionsgeschichte und hat uns Menschen auf den heutigen Stand unseres hochentwickelten Gehirns gebracht. Menschen streben immer nach Entfaltung ihrer Potenziale und einer Verbesserung ihrer Lebensbedingungen, es sei denn, sie stehen unter Stress, dann muss das Ziel von Wachstum hinter dem von Schutz zurücktreten.

Dr. Joe Dispenza vermittelt in seinem neuen Buch alles, was er in seinen mehrtägigen bisherigen workshops lehrte. Seine auf open focus basierende Meditationstechnik macht es auch Neueinsteigern leicht, nur durch die Veränderung des Denkens erstaunliche materielle Veränderungen und unglaubliche „Wunderheilungen“ zu bewirken. Diese Wunder sind nicht wirklich Magie, sondern eine erlernbare Technik und mit dem Prinzip der Neuroplastizität erklärbar. Das Leben verändern auf Basis von Neurowissenschaft und Quantenphysik weiterlesen

Achtsamkeit und Meditation verändern das Gehirn

KingslandJahrtausendealte Methoden, die unseren unruhigen, wandernden Geist zur Ruhe und uns damit zufriedener machen sollen: Meditation und Achtsamkeit, wie sie der Buddhismus lehrt, sind in unserer reizüberladenen Welt ein Ansatz, zumindest zeitweise die Kontrolle über Gedanken und Gefühle zu bekommen. Neurowissenschaftler forschen seit den 80er Jahren inwiefern uns die Neuroplastizität nutzen kann: die Fähigkeit des Gehirns, sich durch neue Erfahrungen und Lernprozesse strukturell zu verändern, indem es neue synaptische Verbindungen zwischen den Nervenzellen herstellt. So wie wir in der Lage sind, krankheitsfördernde biochemische Prozesse nur durch Gedanken auszulösen, sollte es auch möglich sein, das Erleben von Glück zu fördern. Zahlreiche Forschungen beschäftigen sich damit. Achtsamkeit und Meditation verändern das Gehirn weiterlesen

Gesundheit- ein lebenslanges Projekt

SporkGesundheitDer Lebensstil unserer Eltern und Großeltern prägt uns noch vor unserer Geburt in Form epigenetischer Einflüsse, die auf unsere Gene wirken. Bereits vor der Geburt entsteht durch die Impulse des Mutterhirns unser Stressverarbeitungssystem, das bestimmt wie schnell und heftig wir später auf Stressoren reagieren. Das Bindungsverhalten und die Fürsorge der wichtigsten Bezugsperson ist entscheidend für die beruhigenden Anteile in unserem Leben, für unsere Fähigkeit Stressreaktionen wieder zurückzufahren. Teils bereits vor der Geburt, spätestens aber mit dem Ende des 2.Lebensjahres steht fest, ob wir zu den Glückskindern in der Lotterie des Lebens gehören. Wenn bis dahin die positiven Erfahrungen überwiegen, ist die Basis für ein Leben mit hoher Lebensqualität gegeben. Gesundheit- ein lebenslanges Projekt weiterlesen

Heilung ist möglich

SelbstheilungscodeEin Heilungsansatz, der sich nur auf die Behandlung der körperlichen Symptome beschränkt, greift deutlich zu kurz, dies gilt für die Schulmedizin genauso wie für alternative Heilverfahren. Die enorme Komplexität, die den Menschen ausmacht, bedarf der Berücksichtigung unserer Motivation, unserer Emotionen, unseres Verhaltens, unserer Umwelt und aller anderen Faktoren, die unser Leben ausmachen. Der Titel klingt nach einem der vielen austauschbaren Ratgeber, beschreibt aber aus Sicht eines Gehirnforschers exzellent die Bausteine, mittels derer wir unsere Gesundheit beeinflussen und erhalten bzw. Beschwerden lindern können: Heilung ist möglich weiterlesen

Wie Gedanken und Gefühle auf unsere Gene wirken

churchBis heute glauben viele Menschen, dass ihre Gesundheit durch ihre Gene bestimmt ist, ein genetisches Schicksal daher unausweichlich ist. Auch die Zahl der Gene selbst wurde bis zum Abschluss des Human-Genomprojekts vor 10 Jahren auf Grund der Komplexität des menschlichen Körpers weit überschätzt: tatsächlich sind es nur knapp 24000 Gene statt über 100000, übrigens weniger als bei einem Reiskorn. Wenn aber in den Genen nicht alle Informationen vorhanden sind, um einen Menschen zu schaffen und zu steuern, wer führt dann die Regie? Welche Einflüsse sorgen dafür, dass Gene aktiviert werden oder stillgelegt bleiben?  Da diese Fragen über Gesundheit und Krankheit entscheiden, wird hier besonders intensiv geforscht und die Erkenntnisse sind folgenschwer:
Unsere Gene werden von unserer inneren und äußeren Umwelt beeinflusst: Wie Gedanken und Gefühle auf unsere Gene wirken weiterlesen