„Sie können kein guter Chirurg sein, wenn Sie das Wesen von Materie nicht verstanden haben. In ihrem Innersten ist Materie Energie, und beide können ineinander übergehen.“
Diesen Leitsatz gab ein Professor für experimentelle Chirurgie dem Herzchirurgen Dr. Reinhard Friedl mit auf den Lebensweg. Während er viele Jahre in der sterilen Welt der Herzoperationen lebte, wurde Friedl eines Tages klar, dass die Funktion des Herzens als mechanische Pumpe nicht alles sein konnte.
Das Herz ist das erste Organ, das sich nach der Zeugung entwickelt. Das Hormon Oxytocin, das “Kuschel”- und Bindungshormon, löst den ersten Herzschlag aus. In der Geschichte wechselte die Bedeutung des Herzens, lange hielt man es für den Sitz der Seele. Heute verwendet man meist den Begriff des Bewusstseins und ordnet dessen Sitz dem Gehirn zu. Gehirn und Herz scheinen aber eher eine Einheit darzustellen oder zumindest eng miteinander verbunden zu sein. Wenn das eine Organ krank wird, wird es das Andere häufig auch. Nach Herzinfarkten erleben Betroffene häufig eine Depression, und umgekehrt kann eine Übererregung des Gehirns zu tödlichen Herzrhythmusstörungen führen. Neurochirurgen beschreiben, dass das Gehirn im Rhythmus des Herzens pulsiert. Zwar hat das Herz weniger Nervenzellen als das Gehirn, aber es besitzt mit rund 40.000 Nervenzellen ein Netzwerk, von dem aus 80% der Signale vom Herzen zum Gehirn gehen und nicht umgekehrt. In jedem Fall stehen beide Organe miteinander in intensivem Austausch über verschiedene Körper- und Hormonsysteme, und selbst über ihre Magnetfelder beeinflussen sie sich gegenseitig.
Ein Herzchirurg macht sich auf den Weg, sein eigenes Herz wiederzufinden. Er beschreibt seine Arbeit im OP als Herzchirurg bis ins Detail, was dem Leser manchmal ziemlich gruselig erscheint. Er kämpft für das Überleben sehr junger ebenso wie sehr alter Menschen und staunt über die den Herzen innewohnende Kraft. Im Laufe der Zeit entwickelt er ein Bewusstsein für die Herzens-Wünsche seiner Patienten und stellt fest, dass diese im Heilungsprozess eine bedeutsame Rolle spielen.
Ein in jeder Hinsicht faszinierendes Buch, das einlädt, wieder mehr auf sein eigenes Herz zu hören.
In der Natur sehen wir, dass sich das Große im Kleinen wiederholt. Jeder Baum hat einen Stamm, darüber große und kleine Äste, Zweige und Zweiglein und die Krone. Dieser Grundstruktur Ähnliches, seinem Selbst Ähnliches, sehen wir an jedem dicken und dünnen Ast, der sich immer weiter verzweigt. Selbst die Maserung eines einzelnen Blatts weist ähnliche Strukturen auf. Dieses Prinzip der Musterbildung wiederholt sich in der gesamten Natur. Wissenschaftlich analysiert wurden diese als Fraktale bekannten Ordnungsprinzipien zuerst in der Mathematik, genauer in der Geometrie.
Nicht nur, was wir essen, bestimmt unser Leben, sondern auch unsere Gedanken, Vorstellungen und Überzeugungen. Der Bestsellerautor Rüdiger Dahlke hat sich nach der Ernährung des Körpers nun unsere geistige Nahrung vorgenommen und rechnet dabei auch mit der Politik der letzten Jahre ab.
Weil wir und die Welt um uns herum aus fester Materie bestehen, schließen wir daraus, dass auch deren Bauteile aus Materie sind. Welche Rolle dabei unser Bewusstsein spielt, zeigen die Experimente der Quantenphysik. Sie beschreibt, dass bei Entstehung von Wirklichkeit der Beobachtereffekt entscheidend ist. Die Naturwissenschaften zerlegen und analysieren Alles in immer kleinere Einzelteile. Real ist nur, was sich über „die Wissenschaft“ erklären lässt, über Zählen, Messen, Wiegen von Materie.
Meist wird der Begriff Karma tatsächlich als das Schicksal betrachtet, dem man nicht entgehen kann, weil es vorherbestimmt ist. „Gute“ Menschen, die ein Schicksalsschlag nach dem anderen ereilt, während andere, „böse“ Menschen, ungestraft ihr Leben genießen dürfen. Es heißt dann, dass die “Guten” in diesem Leben Karma aus früheren Leben abarbeiten müssen.




