Bewegung- Lebenselixier für ein gesundes Gehirn

Glück entsteht im Gehirn, denn die Ausschüttung wichtiger Botenstoffe löst angenehme Gefühle aus. Evolutionsbiologisch war das ein wichtiger Antreiber für die Entwicklung des Menschen, dafür sich immer bessere und größere Lebensräume zu schaffen. Aus Afrika verteilten sich unsere Vorfahren über die ganze Welt, weil sie sich vom Vierbeiner zum Zweibeiner entwickelten. Als Zweibeiner hatten sie plötzlich viele neue Vorteile: sie konnten durch das aufrechte Gehen die Umgebung überblicken und sich aus ihrer ökologischen Nische herausbewegen, sie konnten Waffen tragen und waren damit weniger abhängig von dem jahreszeitlichen Angebot an Pflanzen und Früchten. Auch der Nachwuchs, der eher unbeweglich macht, konnte auf den Händen getragen und mitgenommen werden. Weil Bewegung eine so entscheidende Rolle in unserer Evolution spielte, ist unser Gehirn darauf eingerichtet. Mehr noch- Bewegung hat auch heute noch eine wesentliche Funktion für die synaptischen Verbindungen in unserem Gehirn und für unsere Gehirngesundheit. Bewegung- Lebenselixier für ein gesundes Gehirn weiterlesen

Das entzündete Gehirn

Kognitive Aussetzer bringt man meist mit Alterserscheinungen in Verbindung, doch sind auch viele junge Menschen betroffen. Die an Morbus Crohn erkrankte Freundin der Autorin kämpft mit kognitiven Problemen, sie vergisst eines Tages, ihren Zweijährigen wieder mitzunehmen, nachdem sie den Älteren in den Kindergarten brachte. Selbst tief beunruhigt über ihren eigenen zunehmenden Verlust ihres Namensgedächtnisses und dem Versagen bei einfachsten Rechenaufgaben, beginnt die Wissenschaftsjournalistin Donna Jackson Nakazawa mit der Recherche nach einem von ihr vermuteten Zusammenhang zwischen einer körperlichen Erkrankung und kognitiven und emotionalen Beeinträchtigungen. Die von ihr im vorliegenden Buch kommunizierten revolutionären neurowissenschaftlichen Erkenntnisse waren bisher nur einem Fachpublikum zugänglich. Das entzündete Gehirn weiterlesen

Lässt sich das Altern aufhalten?

Alterung und der damit einhergehende Funktionsverlust von Zellen, Organen und Gewebe ist ein schleichender Prozess, der schließlich in mit dem Alter verbundenen chronischen Erkrankungen mündet. Besonders von Krankheiten betroffen sind die Organe und Gewebe, die sich nicht (die meisten Nervenzellen) oder weniger häufig teilen (Herz, Lunge). Der Ansatz der Anti-Aging-Medizin richtet sich darauf, möglichst früh die Degeneration aufzuhalten. Lässt sich das Altern aufhalten? weiterlesen

Richtig fasten für ein gesundes Gehirn

Fasten gehört in vielen Kulturen zur Tradition, die moderne Wissenschaft findet immer mehr Beweise für den Einfluss auf für den Körper wichtige Vorgänge von Reinigung und Regeneration, die nur in der Tiefschlafphase stattfinden. Evolutionsgeschichtlich und genetisch sind wir durch mehr oder weniger lange Fastenzeiten definiert. Vor etwa 15000 Jahren hat sich unser Leben und unsere Ernährung durch die Sesshaftwerdung und den Getreideanbau vollständig verändert. Unser Körper kann in so kurzer Zeit aber keine grundlegende Veränderung durchführen, daher leben wir am Gesündesten, wenn wir uns an alte Ernährungsprinzipien halten. Dazu gehört das nächtliche Fasten. Leider keine gute Idee ist es daher, statt nächtlichem Fasten auf das Frühstück zu verzichten, denn gerade morgens verarbeitet unser Körper Kohlenhydrate durch den morgendlichen Anstieg des Insulins am Besten und benötigt diese auch. Morgendliches Fasten hat zwar einen gewichtsreduzierenden Effekt, aber keinen auf Alterungs- und Regenerationsprozesse. Abends werden Kohlenhydrate zum Problem für die Figur ebenso wie für die Regeneration. Sinnvoll ist daher Fasten, also eine Nahrungskarenz von 16 Stunden, zwischen 16 Uhr, spätestens 17 Uhr, und dem folgenden Morgen. Der Körper darf in der Tiefschlafphase nicht mit Verdauung beschäftigt sein. Richtig fasten für ein gesundes Gehirn weiterlesen