Die Rolle epigenetischer Faktoren im Alterungsprozess

Der Mensch ist ein Lebewesen, dessen Gene zehntausende von Jahren alt sind. Traditionell spielen daher Pflanzenstoffe eine besondere Rolle in der Erhaltung der Gesundheit. Über die moderne, mechanistische Sichtweise auf den Körper als eine Art antike Maschine, die sich reparieren und mit Ersatzteilen versehen lässt, sind viele Erkenntnisse über Stoffe der Natur verloren gegangen. Neuerdings bestätigt die Epigenetik genau diese Heilkraft der Natur und verwendet sie in der Anti-Aging-Medizin. Es geht dabei nicht vorrangig darum, das Leben zu verlängern, sondern die Lebensqualität zu verbessern, der Begriff Better-Aging ist daher passender. Die Rolle epigenetischer Faktoren im Alterungsprozess weiterlesen

Mit einem gesunden Gehirn leben dank Epigenetik

Die genetischen Anlagen bekommen wir von unseren Eltern mit. Je nachdem, ob ein Genabschnitt als Variante nur von einem Elternteil kommt (heterozygot) oder von beiden Elternteilen (homozygot), wirken sich Genvarianten, sog. Polymorphismen oder SNIPs (Single Nucleotid Polymorphism) unterschiedlich stark auf den Genträger aus. Homozygote sind gleiche Varianten von beiden Elternteilen und haben i.d.R. eine stärkere, meist ungünstige Auswirkung.

Aber selbst eine „schlechte“ genetische Ausstattung muss nicht zwingend schicksalhaft sein. Wie der genetische Bauplan umgesetzt wird, hängt wesentlich davon ab, wie die Bedingungen in der Umwelt, insbesondere der Ernährung, auf die Gene regulierend einwirken. Mit einem gesunden Gehirn leben dank Epigenetik weiterlesen

Wie wir unsere mentale Gesundheit schützen

Nicht nur, was wir essen, bestimmt unser Leben, sondern auch unsere Gedanken, Vorstellungen und Überzeugungen. Der Bestsellerautor Rüdiger Dahlke hat sich nach der Ernährung des Körpers nun unsere geistige Nahrung vorgenommen und rechnet dabei auch mit der Politik der letzten Jahre ab.

Bereits zu Beginn der Pandemie hat Dahlke in Vorträgen on- wie offline viel zur Unterstützung eines kraftvollen Immunsystems beigetragen und musste feststellen, dass immer häufiger alternative Konzepte als unerwünscht und zugunsten von Pharmalösungen beiseite geschoben wurden. Er erkennt Muster darin, z.B. das der zunehmenden Polarisierung, weg von der Einheit von Körper und Seele und weg von dem optimistischen Gedanken, dass Menschen im Grunde gut und anständig sind, hin zur Idee des gefährlichen, weil mit Viren verseuchten Mitmenschen. Mit welchem Menschenbild wollen wir künftig leben? Wie wir unsere mentale Gesundheit schützen weiterlesen

Impfung: Chance oder neue Probleme?

Dieses Buch ist vielleicht wichtiger als alle, die ich in den letzten Jahren besprochen habe. Weil sich um das Thema viele Mythen ranken, zunächst eine Kurzvorstellung des Autors: Florian Schilling ist kein berühmter Professor, aber ein in Medizinerkreisen hoch angesehener Biomediziner, der als Wissenschaftler Ärzte berät und zahlreiche Seminare für hoch qualifizierte Ärzte hält. Er dürfte zu den wenigen gehören, die sämtliche Zulassungsstudien ebenso lesen wie jede neue Arbeit zur Wirkung der Impfstoffe. Seit 2020 darf ich an seinen Seminaren zum Thema Corona und Impfstoffe teilnehmen. Impfung: Chance oder neue Probleme? weiterlesen

Wie unser Bewusstsein die Realität gestaltet

Weil wir und die Welt um uns herum aus fester Materie bestehen, schließen wir daraus, dass auch deren Bauteile aus Materie sind. Welche Rolle dabei unser Bewusstsein spielt, zeigen die Experimente der Quantenphysik. Sie beschreibt, dass bei Entstehung von Wirklichkeit der Beobachtereffekt entscheidend ist. Die Naturwissenschaften zerlegen und analysieren Alles in immer kleinere Einzelteile. Real ist nur, was sich über „die Wissenschaft“ erklären lässt, über Zählen, Messen, Wiegen von Materie.

Auch das Gehirn wird auf diese Weise untersucht, auf der Suche nach dem Bewusstsein, das unser Leben steuert. Es scheint nahezu alles bekannt, was mit den materiellen Teilchen und deren Interaktion zu tun hat. Aus diesen materiellen Einzelteilchen wird dann ein Bild des Ganzen erstellt. So kommt man zu den Ergebnissen der Gehirnforschung, die das Bewusstsein im Gehirn angesiedelt sieht. Wie unser Bewusstsein die Realität gestaltet weiterlesen

Ist Karma ein unausweichliches Schicksal?

Meist wird der Begriff Karma tatsächlich als das Schicksal betrachtet, dem man nicht entgehen kann, weil es vorherbestimmt ist. „Gute“ Menschen, die ein Schicksalsschlag nach dem anderen ereilt, während andere, „böse“ Menschen, ungestraft ihr Leben genießen dürfen. Es heißt dann, dass die “Guten” in diesem Leben Karma aus früheren Leben abarbeiten müssen.

Der international bekannte Vordenker und Redner Sadhguru räumt mit den gängigen Mythen über Karma auf. Es komme vor allem auf die Absicht an, mit der eine Handlung begangen wird und in welcher Emotion sie stattfindet. Entscheidend ist der Grad der Identifikation mit der Absicht oder einem Verlangen. Je höher das Verlangen, umso mehr Karma wird angehäuft. Bereits Buddha wies darauf hin, wie wichtig es ist, aus innerer Erfüllung zu handeln anstatt aus dem Streben nach einem bestimmten Zustand. Es gibt dabei keine Bewertung von gut oder böse, Karma ist also kein altes Social-Credit-Konzept. Sowohl gute wie böse Handlungen und Gedanken können zur Anhäufung von Karma führen, wenn sie nicht aus innerer Überzeugung, sondern mit der Absicht, etwas Bestimmtes unbedingt erreichen zu wollen, durchgeführt werden. Auch der Wunsch, Karma zu vermeiden, führt zu einer Anhäufung von Karma. Ist Karma ein unausweichliches Schicksal? weiterlesen

Wahrheit und die Pathologie der Normalität

Normopathie ist kein Phänomen eines Jahrhunderts oder einer Gesellschaftsform. Zwar sind naheliegenderweise totalitäre Gesellschaften besonders von genormtem Denken und Handeln geprägt, anfällig sind aber alle Menschen dafür. Menschen werden mit einem sozialen Gehirn geboren und reagieren heftig auf Mechanismen der Ausgrenzung, sie wollen dazu gehören. In früheren Gesellschaften wurden Menschen, die gegen Normen verstießen, der Stadt verwiesen und fanden außerhalb der Stadttore den sicheren Tod. Soziale Ächtung war und ist zu jeder Zeit die Folge des Denkens außerhalb der vom Zeitgeist festgesetzten Normen. Wahrheit und die Pathologie der Normalität weiterlesen

Lebensstil und Nährstoffe für eine gesunde Langlebigkeit

Menschen in Deutschland erreichen ein Lebensalter von durchschnittlich 84 Jahren, verbringen allerdings ihre letzten Jahre mit 4-5 chronischen Erkrankungen, die die Lebensqualität einschränken. Die Ursachen dafür liegen Langlebigkeitsforschern zufolge in der nachlassenden Zellerneuerung, in reduzierter Energieerzeugung der Mitochondrien und in einer begrenzten Entgiftungsfähigkeit, die nicht mehr Schritt halten kann mit den angesammelten Schadstoffen.

Nach ihrem Bestseller „Altern wird heilbar“ legt Nina Ruge hier einen praktischen Leitfaden vor, der darauf aufbaut und konkrete Hilfestellung dazu gibt, wie genau Zellerneuerung, Energieerzeugung und Entgiftungsfähigkeit auf hohem Niveau erhalten werden können. Letztlich ist es tatsächlich vor allem eine Frage des Lebensstils: Ernährung, Schlaf, Atmung, Hitze/ Kälte und Bewegung sind einige entscheidende Erfolgsfaktoren für Lebensqualität in fortgeschrittenem Alter. Lebensstil und Nährstoffe für eine gesunde Langlebigkeit weiterlesen

Gesunde Zucker

Zucker macht dick und ist ungesund. Das ist zwar weithin bekannt, dennoch ernähren sich die meisten Menschen überwiegend von Kohlenhydraten, die aus kurzen oder langen Zuckerketten bestehen.

Zucker lässt den Insulinspiegel schnell und stark ansteigen, das ist sinnvoll, wenn es um Stressreaktionen, um Kampf oder Flucht geht. Zucker in Form von Glucose ist auch wichtig für das Gehirn, das keine Energie speichern kann und auf regelmäßige Zufuhr angewiesen ist. Da in der Evolutionsgeschichte Zucker in größerer Menge immer nur saisonal und kurzfristig in Obst und Gemüse erhältlich war, hat der menschliche Körper für überschüssigen Zucker Speichermechanismen entwickelt.

Kohlenhydrate bzw. Zucker sind also immer dann hilfreich, wenn es darum geht, sehr schnell Energie verfügbar zu machen. Heute wird die aufgenommene Energie aber bei den meisten Menschen nicht in Bewegung umgesetzt. Die Mechanismen zur Speicherung werden daher zum sichtbaren Problem: Adipositas, Fettleber, metabolisches Syndrom, selbst bei jungen Menschen.

Dabei enthalten nicht nur Süßigkeiten ungesunde Zucker, bei ihnen sind es nur die kurzkettigen, die man durch ihre Süße sofort erkennen kann. Bei den stärkehaltigen, mehrkettigen Zuckern hingegen ist das nicht so leicht erkennbar. Ein vermeintlich gesundes veganes Kartoffelgericht kann aber genauso schnell zu extremen Blutzuckerspitzen führen wie Pasta, Pizza und Brot! Gesunde Zucker weiterlesen

Stille Entzündungsprozesse stoppen

Stille Entzündungen im Körper legen den Grundstein für fast alle chronischen Erkrankungen. Ohne dass man es bemerkt, beschäftigen sie das Immunsystem rund um die Uhr. Der Körper führt einen permanenten Kampf, um zu einem Gleichgewicht (Homöostase) zwischen entzündlichen und antientzündlichen Prozessen zu kommen. Dabei wird sehr viel Energie verbraucht, die an anderen Stellen fehlt. Selbst bei bester ausgewogener Ernährung kommt es früher oder später zu gravierenden Mangelerscheinungen. Ganz besonders leidet dabei das Gehirn, denn dieses kann keine Energie speichern und ist auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen. Stille Entzündungsprozesse stoppen weiterlesen